Erneute Niederlage für die DJK

Eggolsheim zu 7, Kulmbach zu 8. Mit einem Dreier von Nagengast beginnt das Spiel. Alexander Roppelt und Timo Amon erhöhen zur 7 zu 2 Führung. Kulmbach noch im Schlafmodus. Nochmals punktet Alexander Roppelt und ein weiterer Dreier  von Nagengast führt zur 12 zu 5 Führung. Mitte des ersten Viertels kann Eggolsheim durch Julian Roppelt und nochmals Timo Amon auf 16 zu 5 erhöhen. Dann lässt die Konzentration nach und Kulmbach mit einem 9 zu 0 Lauf, nur unterbrochen durch einen Freiwurfkorb von Alexander Roppelt. Ein Dreier sowie ein Freiwurfpunkt von Rodelio Arcilla lässt den Abstand wieder auf 21 zu 14 wachsen. Felix Hümmer punktet dann noch zur 23 zu 16 Viertelführung. Im 2 Viertel Eggolsheim weiter mit einer guten Mannverteidigung, allerdings in der Offense überhastet. Statt den Ball zum Korb zu bringen, wird geworfen. Die Folge trotz 2 Auszeiten in der 13 und 14 Minute, fällt bis zur 15 Minute kein einziger Korb auf Seiten der Eggolsheimer. Coach Stephan ist angesäuert und fordert die Mannschaft auf, in der Offense anders zu spielen und nicht sofort jeden Schuss zu nehmen. Alexander Roppelt nimmt sich dies als erster zu Herzen und netzt endlich zur 25 zu 21 Führung ein. Leider ist die Foulbelastung zur dieser Zeit bereits erheblich (A. Roppelt und T. Amon haben in der 14 Minute bereits 3 Fouls), so dass notgedrungen auf Zone umgestellt werden muss. Dies ermöglicht Kulmbach immer wieder einen freien Schuss zu nehmen, der auch erfolgreich ist, so dass sie in der 16 Minuten zum 25 zu 25 ausgleichen können. Da Kulmbach in der 16 Minute ebenfalls bereits die Teamfoulgrenze erreicht hat, fordert Coach Stephan, seine Mannen, endlich zum Korb zu ziehen und dies auszunutzen. Einzig Felix Hümmer hält sich hieran und spielt mutig und zieht zum Korb. Das reicht leider nicht, um in Führung zu gehen. Kulmbach führt am Ende des 2 Viertels mit 32 zu 31. Bei Eggolsheim sind zu dieser Zeit bereits 3 Spieler mit 3 Fouls belastet. Bei Kulmbach nur 2. Die Pausenansprache entfällt diese Mal. Der Coach motiviert seine Mannen mutig zu spielen und die Abschlüsse unterm Korb zu suchen. Und wieder macht sich Felix Hümmer auf den Weg, diese Vorgabe in den ersten Minuten des 3 Viertels als einziger umzusetzen. Durch Nachlässigkeiten in der Defense, geschuldet der Foulbelastung und der dünnen Spielerdecke, nimmt Kulmbach das Heft in die Hand und zieht mit 42 zu 34 bis zur 25 Minute davon. Bis auf Felix Hümmer versuchen es die anderen weiterhin unbeirrt und ungehört mit Werfen, was an diesem Tage keine gute Idee ist, ist die Wurfquote ab dem 2 Viertel einfach unterirdisch, trotz teilweise gut ausgespielt oder kreierter Würfe. Folgerichtig lassen weitere Punkte von Kulmbach bis zur 28 Minute, den Vorsprung auf 47 zu 34 anwachsen. Dann endlich kriegt Felix Hümmer Unterstützung durch Niklas Möhrlein, der nun auch mutig zum Korb zieht. Dadurch wird der Abstand zur Viertelpause auf 43 zu 49 verkürzt. Hier muss allerdings erwähnt werden, dass Timo Amon ab der 23 Minuten und Alexander Roppelt ab der 26 Minute wegen ihres 4 Fouls den Rest des Viertels auf der Bank absitzen.

Das letzte Viertel leitet Kulmbach mit 2 schnellen Punkten ein. Eggolsheim antwortet mit 1 Freiwurf von Felix Hümmer und 2 Punkten von Julian Roppelt sowie einem Dreier von Niklas Möhrlein zum 49 zu 53 in der 32 Minute. Kulmbach dann mit 2 Punkten durch Jungbauer und in der Folge mit 2 Dreier durch Krüger, weit jenseits der 3-Punkte-Linie zur 61 zu 49 Führung. Das war der Knock-out für Eggolsheim. Zu dieser Zeit sind bereits 4 Spieler mit 4 Fouls belastet, so dass die Versuche das Spiel zu wenden, naturgemäß nicht mehr gelingen können. Bei Kulmbach hat zu dieser Zeit lediglich ein Spieler 5 Fouls, sonst keiner mehr als 3. Eggolsheim versucht dann noch zu scoren, kommt auch noch zu Punkten durch Alexander Roppelt und Rodelio Arcilla, aber zu spät. Kulmbach bringt das Spiel mit einem weiteren Dreier durch Krüger und verwandelten Freiwürfen  sicher nach Hause. Eggolsheim in der letzten Minute noch mit dummen technischen Fouls, die aber nichts daran ändern, dass das Spiel zwar von beiden Teams kampfbetont, aber äußerst fair geführt wurde.