Bittere Niederlage für die DJK-Reserve

Mit 69:73 verlieren die Jungs der DJK ein umkämpftes Spiel gegen den TSV Burgwindheim. Grund für die Niederlage war wiedereinmal die Turnoveranfälligkeit und fehlende Cleverness in der Crunchtime. Spieler des Spiels auf Seiten der Eggolsheimer war "Scharfschütze" Jens Müller. Der Youngster erzielte 18 Punkte und konnte die Männer vom Eggerbach in schwierigen Phasen des Spiels mit seinem Distanzwurf im Spiel halten.

Auch Kapitän Roppelt scorte gewohnt zuverlässig aus dem Feld und konnte 21 Punkte beisteuern. Die Vorzeichen des Spiels waren andere als im Pokalspiel anfang Oktober. Die junge Mannschaft der DJK hat sich inzwischen deutlich besser gefunden und spielt eine soldie Saison in einer ausgeglichenen Liga. Man hatte sich nach der Siegesserie der vergangenen Wochen in der oberen Tabellenhäfte festgesetzt und wollte in die Top 3 der Liga vorstoßen.

Genau das merkte man dem Team an. Konrad Möhrlein war erstmalig Starter und half dem Team mit seiner Physis und Spielintelligenz enorm weiter. Der Ball lief gut in den Reihen der DJK. Geduldig passte man die Kugel durch viele Hände und kreirte damit offene Würfe für die Schützen der Eggolsheimer. Burgwindheim, deren Spielweise sehr auf dem Zug zum Korb basiert, konnte gut gestoppt werden und man lies kaum einfache Würfe für die Gastgeber zu. Nachdem sich Eggolsheim mit einem kleinen Lauf absetzen konnte, schlossen die Burgwindheimer mit einem Lauf ihrerseits die Lücke wieder und man ging mit einer knappen drei Punkte Führung in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel taten sich die Eggolsheimer sehr schwer weiterhin ihre "Big Men" ins Spiel einzubinden und so die Zonenverteidigung der Burgwindheimer ins Laufen zu bringen. Burgwindheim hingegen fand nun Mittel und Wege zum Korb durchzukommen und kam nun zu einfachen Punkten am Brett. In dieser kritischen Phase musste David Schwarzmann mit Foul-Trouble auf die Bank. Ohne seinen Starting Pointguard stockte das Angriffspiel der DJK mehr und mehr. Einzig Jens Müller hielt im dritten Spielabschnitt dagegen und sorgte mit drei Dreipunktwürfen und einem sehenswerten Drive zum Korb für einen 11:5 Lauf der DJK.

Mit einem knappen Vorsprung ging man nun in den Schlussabschnitt. Eggolsheim verlor in der Defense zunehmend die Kontrolle über die Guards der Heimmannschaft. Oft kam man einen Schritt zu spät oder lies den Schützen des TSV zu viel Platz. Offensiv hingegen konnte Konstantin Roppelt seine Physis zeigen und sehenswert am Brett zu Punkten kommen. Das Spiel spitzte sich mehr und mehr zu. Beide Mannschaften spielten nun mit offenem Visier. In den entscheidenden Spielminuten kassierten die Eggolsheimer ein unsportliches Foul. Fast symtomatisch waren dann die letzten beiden Spielminuten für die zweite Halbzeit der Eggolsheimer. Mit einem Foul schickte man Burgwindheim an die Linie, obwohl man den Ball eigentlich zurückerobert hatte. Im darauffolgenden Angriff lies man einen Werfer der Heimmannschaft offen stehen. Er stellte mit einem Dreier den 73:69 Entstand her.

Marcus Rziha über das Spiel: " Am Ende liegt es nicht an den Ref´s, ob man gewinnt oder verliert. Wir freuen uns Burgwindheim nochmal am Eggerbach empfangen zu dürfen und holen uns dann die zwei Punkte. Abgerechnet wird ja bekanntlich erst am Schluss." 

Die Mannschaft geht jedoch gestärkt aus diese Hinrunde hervor. Niemand hätte dem jungen Team eine solche Leistung zugetraut. Man traf auf erfahrene und teils sehr talentierte Teams und schlug sich in jedem Spiel achtbar. Die Leistungskurve des Teams zeigt weiter nach oben, trotz, vielleicht auch gerade wegen, der Niederlage gegen den TSV Burgwindheim. Die Lehren die das Team aus den letzten Minuten gezogen hat, werden ihm in künftigen engen Spielen weiterhelfen.

Jetzt geht es erst einmal in die Winterpause. Im neuen Jahr wird man wieder voll angreifen und vielleicht ist mit dem ein oder anderen Erfolg noch die Chance da auf die ersten drei Plätze der Tabelle vorzurücken. Das Team wird in den spielfreien Wochen hart an sich arbeiten. Die Saisonziele bleiben weiterhin in jedem Spiel Alles zu geben und weiterhin die Bilanz ausgegelichen zu gestalten.

Konstantin Roppelt (21/3 Dreier), Jens Müller (18/4), Markus Leuschner (7), David Schwarzmann (6), Konrad "Coach" Möhrlein (5), Nils Arneth (4), Simon Kokott (4), Julian Schwarzmann (2), Marcus Rziha (2), Felix Welker, Jakob Pfister